Umwelt Grunde

Verschwindende Ressourcen

 

Die Modeindustrie ist der zweitgrösste Nutzer von Wasser in der Welt. Die immer durstigen Baumwollpflanzen benötigen 30.000 Liter, um 1 kg Baumwolle zu produzieren. 1 Baumwollhemd braucht rund 2.700 Liter Wasser.

 

Synthetische Stoffe werden vor allem in der Bekleidungsindustrie benutzt, von denen einige Polyester, Acryl und Nylon, Rayon, Spandex, und Kevlar enthalten.

 

Die Chemikalien die zur Herstellung von Chemiefasern gebraucht werden sind Natriumhydroxid und Kohlenstoffsulfid-di, die aus Kohle, Öl oder Erdgas,  alle aus nicht-erneuerbaren Ressourcen stammen. Diese Stoffe benötigen enorm viel Energie bei ihrer Produktion und überladen unsere Schutthaufen aufgrund ihrer nicht-biologisch abbaubaren Natur.

Schädigung der Umwelt

 

Mode hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck, wobei jeder Schritt des Lebenszyklus der Kleidung potenzielle Umwelt- und Arbeitsgefahren mit sich bringt.

 

  • 150 Gramm Pestizide und andere landwirtschaftliche Chemikalien werden verwendet, um die Baumwolle für nur ein T-Shirt zu produzieren.

  • Schafe, Alpakas, Lamas und andere wollhaltige Tiere tragen zur Produktion von Methangas bei, einem wichtigen Treibhausgas. 

  • Es wird geschätzt, dass 17 bis 20 % der industriellen Wasserverschmutzung durch Textilfärbung und -behandlung verursacht werden.

  • Der konventionelle Baumwollanbau allein, verbraucht mehr als 25% der weltweiten Pestizide und Kunstdünger.

Reduce, reuse, recycle

 

Mit dem Recycling von Kleidung sind zahlreiche ökologische und andere Vorteile verbunden.

 

  • Bekleidung und Haustextilien machen fast 5 Prozent des gesamten Müllaufkommens auf Deponien aus. Dennoch können etwa 99 Prozent des weggeworfenen Materials recycelt werden.

  • Über 90 Millionen Kleidungsstücke landen jedes Jahr weltweit auf Deponien.

  • Der Kauf von vorgezogener Kleidung bedeutet oft, dass Sie ein viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten.

  • Der Kauf aus zweiter Hand stellt sicher, dass Ihr Geld in der Gemeinde bleibt, wo es lokalen Unternehmen und Wohltätigkeitsorganisationen zugute kommt.

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